Die Reisen des Historikers II

von arminnolzen

Saarbrücken, 15. und 16. Mai 2014

Die nächste Reise führte das schreibende Historiker-Ich nach Saarbrücken, die Hauptstadt des Saarlandes. Dort veranstalten das Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte im Landschaftsverband Rheinland (LVR) und die Union Stiftung (eine am 1. Mai 1959 gegründete gemeinnützige Einrichtung, deren Vermögen aus der Christlichen Volkspartei stammt, die sich am 19. April 1959 mit der Saar-CDU vereinigt, dieser aber ihre liquiden Mittel vorenthalten hatte. Die Union Stiftung, folgt man ihrer Selbstbeschreibung, erhält keine öffentlichen Mittel und keine Zuwendungen von politischen Parteien und ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet) eine Tagung „Widerstand an der Saar 1935-1945“, die der Präsentation der Ergebnisse eines gleichnamigen gemeinsamen Forschungsprojekts diente. Dieses steht im Zusammenhang mit jenem umfassenderen LVR-Projekt „Widerstand im Rheinland“, zu dem ein umfangreiches Online-Portal existiert, das laufend ergänzt wird (http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Widerstandskarte/Seiten/home.aspx). Es wurde bereits damit begonnen, das Saarland in dieses Portal zu integrieren.

Im September 2011 hatte ich an einer ähnlichen Tagung zum Rheinland teilgenommen, aus dem mein Online-Beitrag „Die NSDAP in der Rheinprovinz nach 1933“ hervorgegangen ist (http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/themen/Das%20Rheinland%20im%2020.%20Jahrhundert/Seiten/DieNSDAPinderRheinprovinznach1933.aspx). Der Hauptverantwortliche für das LVR-Projekt, Helmut Rönz, Mitarbeiter am Lehrstuhl Rheinische Landesgeschichte der Universität Bonn, lud mich auch dieses Mal ein, zur Diskussion der Abschlussergebnisse mit einem eigenen Vortrag beizutragen. Wir kamen im Vorfeld darin überein, dass dieser die Geschichte der Saar-NSDAP thematisieren und sich im Zeitkorridor um die Saarabstimmung vom 13. Januar 1935 bewegen sollte. In meiner Dissertation gibt es zwar ein kurzes Kapitel zur „Saarfrage“ und zum Aufbau der NSDAP an der Saar nach dem 13. Januar 1935. Dieses ist aber aus der Sicht der Parteiführung geschrieben und behandelt die regionalen Aspekte kaum. Immerhin war mir die geschichtswissenschaftliche Literatur zu diesem Themenkomplex im Großen und Ganzen bereits geläufig; das Saarland ist ja im Hinblick auf die NS-Zeit die wahrscheinlich am besten erforschte Region, nicht zuletzt durch das dreibändige Projekt von Klaus-Michael Mallmann und Gerhard Paul (1989, 1991, 1995), das auch für die NS-Forschung insgesamt wegweisend geworden ist.

Eine Neulektüre der drei aus meiner Sicht wichtigsten Werke zum Thema (Paul 1984; Paul 1987; Muskalla 1995) ließ mich auf die Idee kommen, folgende Frage zum Ausgangspunkt zu nehmen: wie kam es angesichts der quantitativen Bedeutungslosigkeit der NSDAP an der Saar vor 1933 sowie der Stärke des Zentrums und der organisierten Arbeiterbewegung eigentlich dazu, dass sich bei der Saarabstimmung vom 13. Januar 1935 mehr als 90 Prozent der Stimmberechtigten für die „Wiedereingliederung“ in das Deutsche Reich aussprachen? Ein Teil dieser Frage enthielt auch schon die Antwort. Offenbar war das Zentrum mit fliegenden Fahnen zur NSDAP übergelaufen, was sich in der Gründung der Deutschen Front als nationaler Sammlungsbewegung im Frühjahr 1934 manifestierte. Der Deutschen Front gehörten die bürgerlichen Parteien des Saargebietes an, nicht aber KPD und SPD, die zusammen ein Wählerpotenzial von 35 Prozent besaßen. Insofern schien mir das Abstimmungsergebnis vom 13. Januar 1935 durchaus noch erklärungsbedürftig, denn bis heute gilt das linkssozialistische Milieu als resistent gegen den Nationalsozialismus.

Da ich glaubte, inhaltlich nicht viel Neues zum Thema beitragen zu können, versuchte ich mich dieses Mal an einem anderen theoretischen Ansatz: Pierre Bourdieus Soziologie der Herrschaft, genauer: sein Konzept der „symbolischen Gewalt“. Meine Entscheidung hierfür war prinzipiell kontingent. Seit dem Sommer letzten Jahres habe ich viele Arbeiten Bourdieus neu gelesen und exzerpiert, so dass sicherlich ein gewisser zeitlicher Parallelismus zwischen meiner Lektüre und der Entscheidung für ein solches Konzept besteht. Allerdings gibt es dabei auch eine sachliche Komponente: die bei Bourdieu im Zentrum stehende Frage, was in der sozialen Welt dazu führt, dass die Unterdrückten nicht gegen ihre Unterdrückung aufbegehren, sondern diese hinnehmen. Diese Frage hat sich in den letzten Jahren als immer drängender erwiesen, zumal die historische Forschung verstärkt auf die konsensuellen Elemente der NS-Diktatur hingewiesen hat, wie es in Götz Alys Schlagwort von der „Zustimmungsdiktatur“ (Aly 2003: 76) seinen Ausdruck findet, das Frank Bajohr seither bei einigen Gelegenheiten empirisch fruchtbar gemacht hat (z.B. in Hamburg 2005: 69-121). Bourdieus Soziologie ist wie dafür gemacht, eine scheinbare Paradoxie zu erklären: die Gleichzeitigkeit des repressiv-diktatorischen Charakters des NS-Staates und der begeisterten Zustimmung großer Teile der deutschen Bevölkerung zu dieser Repression. Sie ist dazu geeignet, jene Bedingungen in den Blick zu bekommen, unter denen die Akteure die soziale Welt als etwas Selbstverständliches erfahren, das heißt, sie in der alltäglichen Praxis nicht mehr hinterfragen, sondern reproduzieren.

Die Tagung wurde mit einem einführenden Abendvortrag von Helmut Rönz (Bonn) eröffnet, der den Titel „Widerstand an der Saar 1935-1945“ trug. Rönz legte dar, dass dem LVR-Projekt jenes Stufenmodell zugrunde liege, das Klaus Gotto, Hans Günter Hockerts und Konrad Repgen für den Katholizismus entwickelt haben (Gotto/Hockerts/Repgen 1983; zur Kritik Blaschke 2010), also Nonkonformität, Verweigerung, öffentlicher Protest und Umsturzversuch. Bisher hätten die Bearbeiter des LVR-Projekts im Saarland 600 Fälle eruiert, die sich in eine dieser vier Kategorien einordnen lassen; fast 500 davon sind schon in das genannte Online-Portal des LVR eingestellt worden. Angesichts des Aufwands (die Bearbeiter haben mehr als 21.000 Wiedergutmachungs- und Entschädigungsakten im Staatsarchiv Saarbrücken durchgesehen) ist dieses Ergebnis eher dürftig. Es spiegelt aber die allgemeine Tendenz wider, dass Anpassung, und nicht Widerstand, die dominante Verhaltensweise in der NS-Zeit war. Rönz stellte anschließend Typus und Struktur der saarländischen Widerstandsgruppen exemplarisch dar. Er rechtfertigte die Entscheidung, die späteren „Spanienkämpfer“, die vorübergehend im Saarland gelebt hatten, aus der Erhebung auszunehmen (ihnen wird damit nicht etwa der Widerstand per se abgesprochen, sondern nur die regionale Zuordnung zum Saarland). Bei den Widerstandshandlungen dominierte generell Hilfe für verfolgte Nachbarn, Freunde und Verwandte. Dies gilt auch für den „Retterwiderstand“, also das Verstecken verfolgter Juden (zum Begriff Wette 2004: 15).

Die Fachtagung begann am nächsten Morgen mit dem gleichen Vortrag von Helmut Rönz vom Vorabend. Es folgte Martin Schlemmer (Duisburg), der einen Überblick über das Saargebiet als geographischen Raum und die dort tätigen Parteien vor 1935 gab, bevor ich meinen Vortrag über „Symbolische Gewalt. Die NSDAP an der Saar vor und nach dem 13. Januar 1935“ zum Besten gab (Vortrag Saarbrücken). In der anschließenden Diskussion hatte ich drei Fragen zu beantworten, die sich größtenteils um die ökonomisch-materielle Lage der Saarbevölkerung vor 1935 drehten. Ich warnte vor dem „materialistischen Fehlschluss“, von der sozialen Lage auf die Wahlentscheidung vom 13. Januar 1935 zu schließen, und betonte deren prinzipielle Kontingenz; im Hinterkopf immer den Gedanken, dass es Alternativen zur überbordenden Zustimmung zum „Anschluss“ des Saargebietes ans Deutsche Reich gegeben habe (auf dem Stimmzettel standen ja die Beibehaltung des Status Quo und die Eingliederung nach Frankreich als weitere Optionen). Peter Wettmann-Jungblut (Saarbrücken) führte daraufhin in die Netzwerke von Polizeiapparat und Justiz an der Saar ein und untermauerte seine Ausführungen mit vielen Einzelbeispielen, die leider aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr diskutiert wurden.

Alle weiteren Vorträge waren sehr ergebnis- und wenig thesenorientiert und präsentierten viele Einzelbefunde der Projektmitarbeiter, ohne sie in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. Eine Diskussion kam nicht mehr zustande; es wurden lediglich Informationsfragen beantwortet. Erst mit der Podiumsdiskussion, die nach einer längeren Wartezeit um 18 Uhr abends begann, wurde es wieder lebhafter. Die Zusammensetzung des Publikums hatte sich etwas verändert, und jetzt drehte sich alles um die Frage, wie es zu dem Abstimmungsergebnis vom 13. Januar 1935 gekommen war. Ich hatte einen kurzen erregten Wortwechsel mit einem älteren weißhaarigen Herren, der mir vorher noch nicht aufgefallen war und der sich über unsere Erklärungsversuche echauffierte. Demzufolge sei es eine Schande gewesen, dass das „Saarvolk“ (so seine Wortwahl) binnen 20 Jahren zwei Mal dazu aufgerufen worden sei, über seine Zugehörigkeit zu entscheiden (die zweite Volksabstimmung erfolgte am 23. Oktober 1955, nachdem das Saarland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu einer Art Protektorat Frankreichs geworden war, das eine eigene Regierung und Verfassung besaß und dessen Bewohner 1948 eine eigene Staatsangehörigkeit erhalten hatten). Selbstverständlich seien die Saarländer „deutsch“ gewesen und hätte auch so abgestimmt. Bei der „Volksbefragung“ vom Oktober 1955 entschieden sich allerdings nur zwei Drittel der Saarbevölkerung gegen das „Saarstatut“, das den damaligen Status Quo zementieren sollte. Daraufhin kam das Saarland schließlich am 1. Januar 1957 als zehntes Bundesland zur Bundesrepublik Deutschland (Gestier 1991; Hoffmann 2013).

Dieser kurze Wortwechsel stellte sich im Nachhinein (ich reflektierte darüber auf der Heimfahrt im Zug) als mein wichtigstes Erlebnis bei dieser Tagung heraus. Wie Schuppen fiel es mir vor die Augen, dass ich bei meinem Vortrag und meinen anschließenden Diskussionsbeiträgen ein Opfer jener „scholastischen Illusion“ geworden war, die Bourdieu in seinen Schriften anzuprangern nicht müde geworden war (Bourdieu 2001: 18-117). Der Ausgangpunkt dieser Illusion liegt im Vergleich zwischen den Ergebnissen der letzten Landesratswahlen vom 13. März 1932 und denen der „Saarabstimmung“ vom 13. Januar 1935. Die scholastische Illusion ist eine dreifache: erstens tendiert sie dazu, das heutige Wissen über den verbrecherischen Charakter des NS-Regimes zum Verhaltensmaßstab für die Akteure im Saargebiet zu machen, zweitens geht sie davon aus, dass Arbeiterbewegung und Katholizismus vor 1933 gegen den Nationalsozialismus resistent gewesen seien und dies auch für den 13. Januar 1935 zu erwarten gewesen sei, und drittens impliziert sie, dass der Status-Quo-Kurs von KPD und SPD von ihren früheren Wählern hätte befolgt werden müssen, so dass die „Anschlussbefürworter“ ein Abstimmungsergebnis in der Größenordnung um 70 Prozent erreicht hätten. Jedoch ging es am 13. Januar 1935 nicht um Parteipolitik, sondern um die zukünftige Zugehörigkeit des Saargebiets. Nicht Parteien sollten entscheidend sein, sondern die Nation. Deshalb kam es im Saarland zu einer „Nationalisierung der Massen“, das heißt einer Mobilisierung von Massenemotionen für die Imperative einer „gedachten“ Nation (Mosse 1993).

Was also muss im Falle des Saarlandes eigentlich erklärt werden? Offenbar weder das Ergebnis vom 13. Januar 1935 noch dessen Höhe. Meines Erachtens sind dies die folgenden Aspekte: wie kam es zur Konstellation, in der das Zentrum und die bürgerlichen nichtnationalsozialistischen Parteien der Etablierung einer nationalen Sammlungsbewegung zustimmten? Wie schafften es die nationalsozialistischen Kader, in der Deutschen Front eine Hegemonie zu erringen? Weshalb reihten sich so viele Menschen freiwillig in diese Sammlungsbewegung ein und ließen sich auf den Nationalsozialismus und dessen Praktiken ein? Welche Rolle spielten die früheren KPD- und SPD-Wähler dabei? Was wusste die Saarbevölkerung nach 1933 über Terror und Verfolgung im „Dritten Reich“? Welche Unterschiede im Abstimmungsverhalten nach Geschlecht, Alter und Klasse existierten?

Zudem reicht es nicht aus, den Nationalismus der Saarbevölkerung einfach nur achselzuckend zu konstatieren und zur Hauptursache für das Ergebnis der Saarabstimmung am 13. Januar 1935 zu stilisieren. An dieser Stelle fängt für den Historiker die Erklärungsbedürftigkeit nämlich gerade erst an. Wie kam es zu diesem Nationalismus und der offensichtlich fehlenden demokratischen Tradition, gerade in der Weimarer Zeit? Welche Wahrnehmungsschemata wurden im Saargebiet seit dem späten 19. Jahrhundert eingeübt? Wie trafen sich diese Wahrnehmungsschemata in so unterschiedlichen sozialen Gruppen, etwa im katholischen und sozialistischen Milieu? Konkreter für die NSDAP und die Deutsche Front: Wie gelang es ihnen, diese Dispositionen zu verstärken und in eine mehr als 90prozentige Zustimmung zu transformieren? Und wie veränderten sich diese Dispositionen nach dem 13. Januar 1935 und ließen die saarländische Bevölkerung dem Nationalsozialismus näher rücken? Trotz des sehr guten Forschungsstandes zur Geschichte des Saarlands sind neue Fragen vonnöten, um dem Ziel, das Mallmann und Paul in ihrem dritten Band (1995) postuliert (aber nicht eingelöst) haben, näherzukommen, eine Verhaltensgeschichte der Saar-Gesellschaft vor, unter und nach dem Nationalsozialismus vorzulegen. Und man wird nun wahrlich kein großer Prophet sein müssen, um das Thema „Widerstand und Verfolgung“ als den falschen Ausgangspunkt einer solchen Verhaltensgeschichte zu erkennen.

Tagungsprogramm

Donnerstag, 15. Mai 2014

Öffentlicher Abendvortrag

19.00 Uhr Dr. Helmut Rönz (Bonn): Widerstand an der Saar 1935-1945

Freitag, 16. Mai 2014

9.00 Uhr Begrüßung Prof. Dr. Rudolf Warnking (Union Stiftung, Saarbrücken)

1. Sektion: Der Raum und die Methode (Moderation: Dr. Markus Gestier, Saarbrücken)

9.30 Uhr Dr. Helmut Rönz (Bonn): Widerstand an der Saar. Eine Einführung

10.15 Uhr Dr. Martin Schlemmer (Duisburg): Politik und Raum Saar bis 1935

11.00 Uhr Kaffeepause

2. Sektion: Partei, Staat und Verfolgungsbehörden (Moderation: Dr. Alexander Friedman, Luxemburg/Saarbrücken)

11.15 Uhr M.A. Armin Nolzen (Warburg/Bochum): Symbolische Gewalt. Die NSDAP an der Saar vor und nach dem 13. Januar 1935

12.00 Uhr Dr. Peter Wettmann-Jungblut (Saarbrücken): Justiz, Polizei und Gestapo an der Saar

12.45 Uhr Mittagspause

3. Sektion: Ergebnisse (Moderation: Dr. des. Stefanie Schild, Bonn)

14.00 Uhr PD Dr. Ralf Forsbach (Bonn): Linker Widerstand gegen das NS-Regime im Saarland

14.45 Uhr PD Dr. Hermann-Josef Scheidgen (Bonn): Konfessioneller Widerstand an der Saar

15.30 Uhr Kaffeepause

16.00 Uhr Dr. Ansgar Klein (Bonn): Bürgerlicher Widerstand, Retterwiderstand und Alltagswiderstand gegen das NS-Regime an der Saar, 1935-1945

17.15 Uhr Kaffeepause

18.00 Uhr Podiumsdiskussion (Moderation: Michael Lentes, Saarländischer Rundfunk)

Intertexte

Aly, Götz: Rasse und Klasse. Nachforschungen zum deutschen Wesen, S. Fischer Verlag: Frankfurt am Main 2003

Blaschke, Olaf: Stufen des Widerstands – Stufen der Kollaboration, in: Henkelmann, Andreas/Priesching, Nicole (Hg.): Widerstand? Forschungsperspektiven auf das Verhältnis von Katholizismus und Nationalsozialismus, universaar: Saarbrücken 2010, S. 63-88

Bourdieu, Pierre: Meditationen. Zur Kritik der scholastischen Vernunft, Suhrkamp: Frankfurt am Main 2001

Gestier, Markus: Die christlichen Parteien an der Saar und ihr Verhältnis zum deutschen Nationalstaat in den Abstimmungskämpfen 1935 und 1955, Röhrig: St. Ingbert 1991

Gotto, Klaus/Hockerts, Hans Günter/Repgen, Konrad:Nationalsozialistische Herausforderung undkirchliche Antwort. Eine Bilanz, in: Bracher, Karl Dietrich/Funke, Manfred/Jacobsen, Hans-Adolf (Hg.):Nationalsozialistische Diktatur 1933-1945. Eine Bilanz, Bundeszentrale für politische Bildung: Bonn 1983, S.655-668

Hamburg im »Dritten Reich«, hg. von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Wallstein: Göttingen 2005

Hoffmann, Johannes: Das Ziel war Europa. Der Weg der Saar 1945-1955, Conte Verlag: St. Ingbert 2013 (Nachdruck der Erstausgabe von 1963)

Mallmann, Klaus-Michael/Paul, Gerhard: Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler, Dietz Verlag: Bonn 1989

dies.: Herrschaft und Alltag. Ein Industrierevier im Dritten Reich, Dietz Verlag: Bonn 1991

dies.: Milieus und Widerstand. Eine Verhaltensgeschichte der Gesellschaft im Nationalsozialismus, Dietz Verlag: Bonn 1995

Mosse, George L.: Die Nationalisierung der Massen. Politische Symbolik und Massenbewegun-gen von den Befreiungskriegen bis zum Dritten Reich, Campus: Frankfurt am Main/New York 1993 (deutsche Neuausgabe des 1976 unter geringfügig anderem Titel erschienenen Buches)

Muskalla, Dieter: NS-Politik an der Saar unter Josef Bürckel: Gleichschaltung – Neuordnung – Verwaltung, Saarbrücker Druckerei und Verlag e.V.: Saarbrücken 1995

Paul, Gerhard: »Deutsche Mutter – heim zu dir!«. Warum es mißlang, Hitler an der Saar zu schlagen. Der Saarkampf 1933 bis 1935, Bund Verlag: Köln 1984

ders.: Die NSDAP des Saargebietes 1920-1935. Der verspätete Aufstieg der NSDAP in der katholisch-proletarischen Provinz, Saarbrücker Druckerei und Verlag e.V.: Saarbrücken 1987

Wette, Wolfgang (Hg.): Zivilcourage. Empörte, Helfer und Retter aus Wehrmacht, Polizei und SS, S. Fischer Verlag: Frankfurt am Main 2004