Die Reisen des Historikers XII

von arminnolzen

Bochum, 18. und 19. November 2016

Hans Mommsens Stimme, die ich so gut kannte, ich höre sie nicht mehr. Am 5. November 2015, seinem 85. Geburtstag, ist er gestorben, und wie sehr er fehlt, das ist mir noch niemals so deutlich geworden wie in den letzten zwölf Monaten. Ich spreche sowohl von der persönlichen Ebene als auch von der Geschichtswissenschaft im Allgemeinen und der NS-Forschung im Speziellen. Die Wissenschaft ist, wie immer in solchen Fällen, zur Tagesordnung übergegangen; dort gibt es nur ein kurzes Innehalten, wie es im Rahmen der Nekrologe in den Fachzeitschriften stattfindet (Frei 2016; Weisbrod 2016; Zimmermann 2016). Diese sind auf die Person und ihre historiografischen Leistungen (oder auch Grenzen) fokussiert; es ist nicht ihre vordringliche Aufgabe, Perspektiven für die künftige Forschung aufzuzeigen. Aber was bleibt eigentlich von Hans Mommsens Werk? Welche seiner Leistungen werden Bestand haben? Wie kann man Hans Mommsens Ansätze und Interpretationen weiterentwickeln? Antworten auf diese Fragen versprach ich mir von einer Gedenkkonferenz, zu der ich am 17. September 2016 auf elektronischem Wege vom Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Constantin Goschler, eingeladen worden war. Darin hieß es:

„Anlässlich des ersten Todestages von Hans Mommsen möchte ich Sie auf diesem Wege sehr herzlich zu einer seinem Gedenken gewidmeten wissenschaftlichen Konferenz am 18. und 19. November 2016 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum einladen. Die Tagung soll zur Würdigung wie erneuerten Auseinandersetzung mit dem Werk des prominentesten Bochumer Historikers anregen. Es geht ferner darum, seinen prägenden Einfluss auf die deutsche und europäische Zeitgeschichtsforschung aufzuzeigen und danach zu fragen, was von Hans Mommsens Werk und Wirken – jenseits konkreter Befunde und Thesen – bleibt. Unter dem Titel ‚Streiten, um der Verantwortung willen. Tagung zu Ehren von Hans Mommsen‘ versammelt die Konferenz dafür deutsche und internationale Weggefährten wie jüngere Historikerinnen und Historiker in Bochum, die in vier verschiedenen Panels das Werk und das öffentliches Wirken eines der bekanntesten deutschen Historiker des 20. Jahrhunderts in Erinnerung rufen und auf seine Aktualität befragen werden. Dazu sind kurze, pointierte Vorträge vorgesehen, die lebhafte Diskussionen anregen sollen – ganz im Sinne des streitbaren Hans Mommsen. Das aktuelle Tagungsprogramm und Informationen zur Anfahrt sind diesem Schreiben beigefügt“.

Also: Würdigung, erneuerte Auseinandersetzung, deutsche und internationale Weggefährten, jüngere Historiker, pointierte Vorträge, lebhafte Diskussionen, das sollten die Ingredienzien dieser Tagung sein. Das Programm jedoch hielt einige Überraschungen parat:

„Freitag, 18. November 2016

13:00 Uhr Eröffnung

13:30 Uhr

Panel I: Zur Verwissenschaftlichung der Zeitgeschichte

Chair: Lutz Niethammer (Jena)

Wolfgang Schieder (Köln): Hans Mommsen und die Enzyklopädie ,Sowjetsystem und demokratische Gesellschaft‘

Christian Jansen (Trier): Hans Mommsen und die Nationalismusforschung im Kalten Krieg

Sybille Steinbacher (Wien): Hans Mommsen und das Institut für Zeitgeschichte

Norbert Frei (Jena): Hans Mommsen und die Erfindung des Strukturalismus

Kommentar: Bernd Faulenbach (Bochum)

16:00 Uhr Pause

16:30 Uhr

Panel II: Arbeit und Politik vor Ort: Vom Revier nach Weimar

Chair: Bernd Weisbrod (Berlin/Göttingen)

Ulrich Borsdorf (Essen/Düsseldorf): Die Praxis der Theorie: Hans Mommsen und die organisierte Arbeiterbewegung

Stefan Berger (Bochum): Vom ‚Institut für die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung‘ zum ‚Institute for Social Movements‘: Anfänge, Entwicklungen, Perspektiven

Rudolf Tschirbs (Bochum): Das Kollektive Arbeitsrecht als Kernelement der Weimarer Demokratie: Der Dammbruch im Revier

Anja Kruke (Bonn): Arbeit und Leben: Anforderungen an eine neue Geschichte der Arbeit

Kommentar: Jürgen Kocka (Berlin)

19:00 Uhr Abendimbiss

20:00 Uhr Gedenkvortrag

Ian Kershaw (Sheffield): Hans Mommsen und die Erforschung des Nationalsozialismus

 

Samstag, 19. November 2016

10:00 Uhr

Panel III: Die Produktivität undeutlicher Begriffe in der NS-Geschichte

Chair: Dorothee Wierling (Hamburg)

Frank Bajohr (München): ,Kumulative Radikalisierung‘ und die Dynamik des Nationalsozialismus

Jane Caplan (Oxford): Utopisch und undenkbar. Zu einem Aufsatz Hans Mommsens aus dem Jahr 1983

Janosch Steuwer (Zürich): ‚Das genau war der Nationalsozialismus‘. Die ,neue Auftragsforschung‘ und die Trennung zwischen Nationalsozialisten und anderen Deutschen

Kommentar: Götz Aly (Berlin)

12:00 Uhr Mittagessen

13:00 Uhr

Panel IV: Geschichte und Streit. Mommsen als Public Intellectual

Chair: Everhard Holtmann (Halle)

Constantin Goschler (Bochum): Hans Mommsen als medialer Akteur

Charles S. Maier (Cambridge): Hans Mommsen international

Moshe Zimmermann (Jerusalem): Der Historiker als Polemiker

Habbo Knoch (Köln): Hans Mommsen als intellektuelle Zeitfigur, oder: Warum wird über den Nationalsozialismus nicht mehr gestritten?

Kommentar: Jürgen Habermas (Frankfurt am Main)

15:30 Uhr Ende der Tagung“

Die Gedenktagung fand am 18. und 19. November 2016 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum statt, wo bekanntlich auch das Institut für Soziale Bewegungen angesiedelt ist, das Hans Mommsen Anfang der 1970er Jahre selbst begründet hat und dessen erster Direktor er bis 1981 war. Ich freute mich auf eine Rückkehr an die Ruhr-Universität, und damit an meine alte Wirkungsstätte, an der ich von 1994-1998 als Vertreter des Assistenten von Hans Mommsen tätig gewesen war. Es ist wohlfeil, die Auswahl der Referenten und die inhaltliche Ausrichtung einer solchen Tagung zu kritisieren. Auffällig war das Bemühen, alle geschichtswissenschaftlichen Themen, die Hans Mommsen Zeit seines Lebens bearbeitet hat, zu diskutieren: Habsburgische Monarchie, Nationalismus, Arbeiterbewegung, Weimarer Republik und Nationalsozialismus (jedoch fehlte der Widerstand gegen Hitler; dazu die gesammelten Aufsätze in Mommsen 2000). Damit sollte ein bewusster Kontrapunkt gegen jenes Bild von Hans Mommsen gesetzt werden, das in ihm einzig und allein einen autoritativen Interpreten des Nationalsozialismus sieht, wie es anlässlich der vielen Nachrufe im November 2015 zum Ausdruck gekommen war. Auffällig ist aber auch, dass keiner seiner jüngeren Doktoranden (Von der Aufgabe 1995: 750 ff.) auf der Rednerliste stand und die erste Generation seiner Schüler an der Ruhr-Universität in Bochum den Ton angab. Von den Mitarbeitern der 1990er Jahre, insbesondere denen des bahnbrechenden Volkswagen-Projekts (Mommsen/Grieger 1996), war keiner auf dem Podium vertreten.

Die Vorträge der Gedenktagung waren als Impulsreferate gestaltet, die 15 Minuten dauerten und in das jeweilige Thema einführten. Den Kommentaren, den Diskussionen und Wortmeldungen der Anwesenden, die allesamt zur Mommsen-Familie zählte (dieser Ausdruck fiel im Plenum; gemeint war: die allesamt im Umfeld von Hans Mommsen wissenschaftlich sozialisiert worden waren), kam insofern von Beginn an ein hoher Stellenwert zu. In ihnen konkretisierten sich vier Schwerpunkte: die NS-Interpretationen Hans Mommsens, vor allem die Thesen vom „schwachen Diktator“ (Mommsen 1966: 98, Fußnote 26; dazu Kershaw 1999: 112-147) beziehungsweise der „kumulativen Radikalisierung“ (Mommsen 1976), seine lebenslange Verbundenheit zur SPD, zu den Gewerkschaften und zur Geschichte der Arbeiterbewegung, seine facettenreichen Arbeiten über die Weimarer Republik und seine Rolle als politischer Aufklärer. Diese vier Schwerpunkte wurden in einem Verfahren abgearbeitet, das man am besten als Exegese seiner einschlägigen Aufsätze bezeichnen kann, ergänzt durch einen reichhaltigen Anekdotenschatz der Anwesenden. Dabei zeigte sich, dass, entgegen der ursprünglichen Planungen, doch wieder Hans Mommsens NS-Interpretation im Zentrum der Diskussionen stand. Wenn einmal von der Weimarer Republik die Rede war, dann nur als Vorstufe des „Dritten Reiches“, und zwar entweder im Hinblick auf die Verantwortung der bürgerlichen Eliten für die NS-Machtübernahme oder das Versagen der Sozialdemokratie am 30. Januar 1933. Freilich leistet Hans Mommsens großes Weimar-Buch (Mommsen 1998) einer solchen teleologischen Deutung durchaus Vorschub. Umso dringlicher wäre es gewesen, dies mit der Fülle von Aufsätzen zu kontrastieren, in denen er die prinzipielle Offenheit der Weimarer Entwicklung auch im Zeitalter der Präsidialkabinette betonte.

Kaum thematisiert wurden die historischen Bedingungen, unter denen Hans Mommsen schrieb, also die westdeutsche Gesellschaft in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren im Allgemeinen und das geschichtswissenschaftliche Feld im Speziellen. Nur Antipoden wie Karl Dietrich Bracher, Klaus Hildebrand oder Eberhard Jäckel spielten in der Debatte eine Rolle. Welche Bedeutung die Täter und Mitläufer des NS-Regimes, die seit den 1950er Jahren eine heimliche Deutungshoheit in Sachen Geschichte der NS-Zeit ausübten, für Hans Mommsens Geschichtsschreibung besaßen, blieb unerörtert. Stattdessen kritisierten viele Diskutanten das Buch von Nicolas Berg, das Hans Mommsen seinerzeit sehr verletzt hat, indem es ihm subkutan eine apologetische Deutung des NS-Staates unterstellte (Berg 2004; http://edoc.hu-berlin.de/e_histfor/2/), als „unhistorisch“, weil es von der Zeitbedingtheit historiografischer Texte abgesehen habe. Das ist schön und gut; nur fällt dieser Vorwurf auch auf all jene zurück, die Hans Mommsens Positionen einzig und allein aus seinen wissenschaftlichen Texten rekapitulierten. Es blieb Jürgen Habermas überlassen, auf dieses Problem hinzuweisen. Hans Mommsen habe nicht nur in einer „Epoche der Mitlebenden“ des NS-Regimes geschrieben, sondern diese standen ihm als frühere Täter und Mitläufer in einer agonalen Kampfsituation gegenüber. Als Historiker müssen wir diese Produktionsbedingungen minuziös rekonstruieren, am besten auf biografischem Wege und unter Einbeziehung von Hans Mommsens reichhaltiger Korrespondenz (einen Anfang macht Hett 2016).

Welche Antworten gaben die Vortragenden und Diskutanten eigentlich auf die Frage, was von Hans Mommsen bleibt? Worin sahen sie seine Aktualität? Als Zuhörer bekam ich den Eindruck, dass seine Thesen zum Nationalsozialismus zwar übereinstimmend als überaus anregend, aber im Grunde genommen als empirisch nicht einzuholen eingeschätzt wurden. Mit anderen Worten: die neuere NS-Forschung habe Hans Mommsen stillschweigend ad acta gelegt, da sie andere Fragen stelle und Schwerpunkte setze, die kaum mehr mit seinen Ansätzen kompatibel seien. Dagegen schienen die meisten Anwesenden den homo politicus Hans Mommsen und seine öffentlichen Interventionen noch immer als beispielgebendes Rollenmodell für Historiker anzusehen. Diese Position vermag angesichts der medialen Doppelrevolution der 1990er Jahre (Privatfernsehen, Internet) und der tiefgreifenden Strukturveränderungen der bundesrepublikanischen Gesellschaft nach der Wiedervereinigung nicht mehr zu überzeugen. Die Bedingungen für ein politisches Wirken aus dem Feld der Wissenschaft, die Hans Mommsen seinerzeit vorgefunden hat, sind heute nicht mehr gegeben. Die bürgerliche Öffentlichkeit des 19. Jahrhunderts, die seiner Art von politischer Bildung zugrundelag, ist unwiederbringlich verschwunden (Felixberger/Nassehi 2016: 00:01-00:23). In den Massenmedien ist für abwägende Analysen historischer Ereignisse kein Platz mehr, und in einer multikulturellen Einwanderergesellschaft ist die politische Aufklärung über den NS-Staat auch nicht mehr selbstevident.

Dagegen sehe ich nicht unbedingt, dass die neuere NS-Forschung mit ihrem Hyperempirismus zu neuen Ufern vorgedrungen ist, die es erlauben, Hans Mommsens Interpretationen einfach hinter sich zu lassen, im Gegenteil: Vier Aspekte, für die Hans Mommsen Zeit seines Lebens eintrat, harren immer noch einer zufriedenstellenden Ausarbeitung: erstens eine Strukturgeschichte des Nationalsozialismus, die es erlaubt, die unterschiedliche Verantwortung sowohl der bürgerlichen und sozialdemokratischen Eliten als auch großer Teile der Bevölkerung für den 30. Januar 1933 herauszuarbeiten, zweitens eine Darstellung des NS-Staates, die vom Entscheidungshandeln in den politischen Institutionen des NS-Staates ausgeht und als erneuerte Verwaltungsgeschichte bezeichnet werden kann, drittens ein zufriedenstellendes Konzept von Komplexität und Dynamik als den beiden erkenntnisleitenden Interessen einer solchen Untersuchung, und viertens eine Art der Geschichtsschreibung, die jedwede nachträgliche Sinnstiftungen konsequent vermeidet. Der letzte Aspekt ist jedoch paradox: wie kann ein Historiker den Sinn der Geschichte unterminieren, wenn schon die Funktion jedes Satzes, den er schreibt, in Sinnstiftung besteht? Der Text eines Historikers ist per se ein sinngenerierender Mechanismus (Lotman 2010: 17-160), und Schreiben schafft automatisch Sinn. Vielleicht ist Hans Mommsen an diesem Mechanismus gescheitert, denn bekanntlich hat er seine Gesamtdarstellung des NS-Staates, die er seit den frühen 1990er Jahren plante, niemals fertiggestellt.

Noch eine letzte Bemerkung in eigener Sache: Seit mittlerweile 25 Jahren bin ich regelmäßiger Gast auf derartigen Fachkonferenzen, und doch war diesmal etwas neu für mich: ich verspürte inmitten der gesamten Mommsen-Familie nicht ein einziges Mal ein Gefühl, das Wort ergreifen zu müssen. Nicht dass die Beiträge nicht zum Widerspruch gereizt hätten; bei fast jedem der Kurzvorträge hätte man intervenieren und einen Streit vom Zaun brechen können. Ich merkte jedoch, dass jeder seinen ganz eigenen Hans Mommsen hatte, jeder ein Bild von ihm besaß, das sich in unzähligen persönlichen Begegnungen geformt und gefestigt hat oder auch „nur“ über die Lektüre seiner Schriften vermittelt war. Auch ich habe dieses persönliche Bild, aber ich habe mich ernsthaft gefragt, welchen Sinn es haben sollte, es der Öffentlichkeit mitzuteilen. Welchen wissenschaftlichen Mehrwert hätten eine weitere Anekdote, ein weiteres Aperçu gehabt? Zumal bei einer Person, die sich immer gegen jeden Kult der Persönlichkeit ausgesprochen hat, die im Grunde ihres Herzens ein Vorbild an Bescheidenheit war und der selbst Würdigungen anlässlich der Geburtstags, einschließlich der unvermeidlichen Festschriften, eher unangenehm, wenn nicht peinlich waren. Aber das war letztlich nicht der Grund zu schweigen. Ich habe im Verlauf dieser eineinhalb Tage gemerkt, dass es etwas Tieferes gab, das mich von jeder Wortmeldung abhielt: das ständige Scheitern des Sprechens darüber, was man liebt.

Intertexte

Berg, Nicolas: Der Holocaust und die westdeutschen Historiker. Erforschung und Erinnerung, 3., durchges. Aufl., Wallstein: Göttingen 2004 [ursprgl. erschienen: 2003]

Felixberger, Peter/Nassehi, Armin: Deutschland. Ein Drehbuch, Murmann: Hamburg 2016

Frei, Norbert: Sensibler Skeptiker und streitbarer Geist. Hans Mommsen 1930-2015, in: Geschichte und Gesellschaft 42 (2016), S. 535-547

Hett, Benjamin Carter: Der Reichstagsbrand. Wiederaufnahme eines Verfahrens, Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2016

Kershaw, Ian: Der NS-Staat. Geschichtsinterpretationen und Kontroversen im Überblick, 3. Aufl. der vollständig überarb. und erw. Neuausgabe, Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2002 (Taschenbuchausgabe) [ursprgl. erschienen: 1999]

Lotman, Jurij M.: Die Innenwelt des Denkens.. Eine semiotische Theorie der Kultur, hg. v. Susi K. Frank, Cornelia Ruhe und Alexander Schmitz, Suhrkamp: Berlin 2010

Mommsen, Hans: Beamtentum im Dritten Reich. Mit ausgewählten Quellen zur nationalsozialistischen Beamtenpolitik, DVA: Stuttgart 1966

ders.: Nationalsozialismus. Kumulative Radikalisierung und Selbstzerstörung des Regimes, in: Meyers Enzyklopädisches Lexikon, Bd. 16, Bibliographisches Institut: Mannheim/Wien/Zürich 1976, S. 785-790

ders. mit Manfred Grieger: Das Volkswagenwerk und seine Arbeiter im Dritten Reich 1933-1948, Econ: Düsseldorf 1996

ders.: Aufstieg und Untergang der Republik von Weimar 1918-1933, überarb. und aktual. Ausgabe, Ullstein: Berlin 1998 (Taschenbuchausgabe) [ursprgl als „Die verspielte Freiheit. Der Weg der Republik von Weimar in den Untergang“, Propyläen: Berlin 1989]

ders.: Alternative zu Hitler. Studien zur Geschichte des deutschen Widerstandes, C.H. Beck: München 2000

Von der Aufgabe der Freiheit. Politische Verantwortung und bürgerliche Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert. Festschrift für Hans Mommsen zum 5. November 1995, hg. v. Christian Jansen, Lutz Niethammer und Bernd Weisbrod, Akademie Verlag: Berlin 1995

Weisbrod, Bernd: Hans Mommsen (1930-2015), in: Historische Zeitschrift 303 (2016), S. 748-759

Zimmermann, Moshe: Hans Mommsen (1930-2015). A History of Cumulative Radicalization, in: Yad Vashem Studies 44 (2016), Heft 1 (http://www.yadvashem.org/research/about/studies/44-1/zimmermann) [letzter Zugriff: 23.11.2016]