Landwehr, erstes Geschoss

von arminnolzen

Erstes Geschoss

Hier leben die Blinden

Die glauben was sie sehen

Und die Tauben

Die glauben was sie hören

Festgebunden auf einem Küchenhocker

Sitzt ein Irrer, der glaubt

Alles was er anfassen kann

(seine Hände liegen im Schoß)

 

Mit diesen Versen beginnen die Einstürzenden Neubauten ihr Lied „Haus der Lüge“; das Objekt von unten nach oben durchschreitend wie ein zum Tode Verurteilter, der sich zum Galgen (oder zum Scheiterhaufen) empor schleppt. Das Lied dieser Avantgarde-Band aus Berlin (Shryane 2009) wird im Folgenden als Einstieg in eine ausführliche Würdigung des wohl wichtigsten geschichtstheoretischen Werkes der letzten Dekade genommen: eines Buches des Düsseldorfer Historikers Achim Landwehr (2016), das den Titel trägt „Die anwesende Abwesenheit der Vergangenheit“. Auf den ersten Blick scheint es keine Verbindung zwischen Musik, Performance und Lyrics der Einstürzenden Neubauten und Landwehrs magistraler Monografie (die er selbst bescheiden einen „Essay“ nennt) zu geben, oder: falls es sie gibt, dann steht sie dem schreibenden Ich momentan nur in vagen Umrissen vor Augen. Es wird sie konkretisieren, wenn es an der Zeit ist, und zwar im siebten und letzten Schritt, dem Untergeschoss. Bis dahin wird es Landwehrs Buch systematisch durchmessen, jedoch nicht in der Reihenfolge der Kapitel, wie sie aufs Papier gebracht wurden, aber diese lassen sich ohnehin in beliebiger Anordnung lesen. Den Beginn bildet das Kapitel „Vergangenheit“, im Folgenden zusammengefasst in einem ausführlichen Exzerpt, kursivgedruckt, in eckigen Klammern die jeweiligen Seitenzahlen.

Vergangenheit [31-45]

– Parallelen zwischen Astronomie und Geschichtsschreibung [32]; beschäftigten sich beide mit Gegenständen, die in der Gegenwart wahrgenommen, aber in der Vergangenheit geschehen sind; jede Beschreibung unserer und anderer Galaxien müsste konsequent in der Vergangenheitsform gehalten sein; astronomische Beschreibungen sind aber meist im Präsens gehalten und nehmen nicht selten gottgleiche Perspektive ein; nicht nur Außenstehende, sondern auch Angehörige der historischen Zunft sollen zur Ansicht neigen, der Gegenstand der Geschichtswissenschaft sei die Vergangenheit [33]; „Das ist natürlich Unsinn“; historisches Interesse richtet sich zwar auf das, was vergangen ist; eigentliche Gegenstände der historischen Forschung können diese Aspekte aber nicht sein, weil sie vergangen sind; historische Forschung unterscheidet sich von anderen Wissenschaften dadurch, dass sie sich mit etwas beschäftigt, was es nicht mehr gibt; um dieses Dilemma zu umgehen, benutzt sie Hilfsmittel; Texte, Bilder, Gebäude, Zeitzeugen oder Dinge bilden den eigentlichen Gegenstand historischer Arbeit [34]; historisches Arbeiten hat es mit einer gegenwärtigen (vergegenwärtigten) Vergangenheit zu tun; dabei handelt es sich um etwas anderes als das, was einst geschehen ist; Interesse am Gestern entspringt dem Interesse am Heute; Geschichtswissenschaft ist deshalb eine Gleichzeitigkeitswissenschaft.

– Geschichte zu betreiben kommt nicht der Reise in einer Zeitmaschine gleich, weil Gegenstand dieser Praktiken nicht die Vergangenheit ist [35]; Überbleibsel aus vergangenen Zeiten kommen vom ursprünglichen Zustand getrennt auf uns zu [35 f.]; Vergangenheit als Wirklichkeitsbereich eigener Art verdankt sich Erinnerung und Erinnerungselaboration [36]; Geschichtsschreibung hat eigentlich nichts mit Erinnerung zu tun, sondern nur etwas mit der Auseinandersetzung mit dem überlieferten Material (zu dem Erinnerungen gehören können); welchen Stellenwert kann eine Vergangenheit haben, die uns nicht mehr zur Verfügung steht?; in geschichtstheoretischer Hinsicht sind Vergangenheit und Zukunft gar nicht so verschieden, weil es sich in beiden Fällen um Zeiträume handelt, die uns nicht unmittelbar zur Verfügung stehen [37]; aus Vergangenheit ist im Unterschied zur Zukunft wesentlich mehr Material überliefert; wenn das Vergangene nicht Gegenstand der Geschichtswissenschaft sein kann, dann bedeutet das nicht, dass das Vergangene niemals stattgefunden hat; aus historischer Perspektive stellt sich vor allen Dingen die Frage, wie wir Vergangenheit haben [38]; im Zwischenraum zwischen Vergangenheit und Gegenwart, also zwischen gestrigem Geschehen und heutiger Beschreibung, passiert offenbar Entscheidendes; es lässt sich nicht eindeutig fassen; eine naheliegende Lösung könnte darin bestehen, das Hier und Jetzt zum eigentlichen Gegenstand historischer Bemühungen zu erklären; es lassen sich aktuelle Bemühungen feststellen, Verständnis von der Gegenwärtigkeit des Vergangenen auch theoretisch zu etablieren; Debatte um Begriff „Präsenz“ (Hans Ulrich Gumbrecht, Frank Ankersmit etc.) [38 f.].

– auf diese Art und Weise soll wiederum eine Unmittelbarkeit der Erfahrung von Vergangenheit möglich gemacht werden [39]; dieses Bemühen um die Präsenz betrifft nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Gegenwärtigkeit der Vergangenheit; François Hartog ist bei seiner Analyse von Historizitätsregimen von solchen Präsenzeffekten wenig angetan; Hartog hat eine omnipräsente Gegenwärtigkeit ausgemacht, die er unter den Begriff „Präsentismus“ fasst [40]; Vergangenheit droht zu verschwinden, weil sie dann nur noch Steigbügelhalter eines jeweils neu aktualisierten Selbstverständnisses wäre und keinen Eigenwert mehr besäße; der Reiz des Historischen besteht darin, weder Vergangenheit noch Gegenwart zu sein, sondern einem Zwischenreich anzugehören; das Historische ist der Ort, an dem das Verhältnis von Gegenwart und Vergangenheit verhandelt wird; historisches Arbeiten sieht sich mit anwesender Abwesenheit konfrontiert; gegenwärtiges Arbeiten an einem Zeitgerüst, mit dem sich zwischen Vergangenheit und Zukunft unterscheiden lässt [41]; Absenz in Präsenz; bei Frage nach Historischem herrscht immer noch ontologischer Realismus vor [42]; die essentielle Trennung von Gegenwart und Vergangenheit kann Probleme bereiten [43]; jedwede Version der Vergangenheit hängt von der Beschreibung ab, die angefertigt wird [44]; bei einer Ausrichtung an Gegenwärtigkeit wird jede Geschichte teleologisch, kausal und nomologisch [45]; Ausblenden alternativer Pfade.

Will man ein Inhaltsregest dieser Seiten erstellen, dann ist die Geschichte ein „Dazwischen“, wie es schon Siegfried Kracauer (2009: 238) Mitte der 1960er Jahre konstatierte. Sie steht uns nicht mehr zur Verfügung, weil sie vergangen ist; sie beschäftigt sich mit Dingen, die es nicht mehr gibt; dennoch versucht „man“ (der Historiker, das Individuum, die Gesellschaft) ständig, sie sich zu vergegenwärtigen. Ein guter Teil dieses Kapitels ist gegen den „Präsentismus“ gerichtet, also die allgegenwärtige Angleichung vergangenen Geschehens an aktuelle Befindlichkeiten und Gefühlshaushalte, wie man sie am stärksten in filmischen Historienschmonzetten beobachten kann, die das Mittelalter thematisieren (zu zehn Arten, wie man vom Mittelalter träumen kann, siehe Eco 2011). Dagegen setzt Landwehr die Rede vom „Eigenwert“ des Historischen, der weder ontologisch fassbar ist noch in einer Essenz besteht, sondern aus einer spezifischen Relationierung von Gegenwart und Vergangenheit. Und das nächste Kapitel „Negation“ konkretisiert dies wie folgt:

Negation [46-55]

– das Historische teilt mit zahlreichen anderen Phänomenen das Schicksal, immer schon in sich selbst vorzukommen [46]; deshalb gibt es auch kein Außerhalb, von dem aus es als Essentialität bestimmt werden könnte; jedes Nachdenken über Historisches findet immer im Historischen statt; jede Form von Geschichtstheorie zieht sich selbst den Boden unter den Füßen weg; derart in den Blick genommen, erweist sich „die Geschichte“ als etwas Ungreifbares, Undarstellbares, welches deshalb nicht zu greifen ist, weil es immer und überall zu sein scheint; Suche nach vermeintlich voraussetzungslosen Anfängen und Ursprüngen führt höchstens zu Anfängen und Ursprüngen der Geschichte, die man gerade erzählt [47]; „Es gibt also kein Außerhalb der Geschichte“; genau das benötigt man jedoch, um anders über die Gegenstände sprechen zu können, als wenn man sich in deren Innerem befindet (Pierre Bourdieu); das Historische entzieht sich immer schon; wir haben es also mit Geschichtstheorie ex negativo zu tun; erkennt an, dass wir aus unserem Hier und Jetzt nicht herauskommen; negative Geschichtstheorie unterwirft sich automatisch Verteidigungs- und Rechtfertigungszwang, denn das Adjektiv „negativ“ wird fast automatisch mit Verneinung oder gart Auslöschung identifiziert; dabei leben Menschen wesentlich vom Nein; Negationen tragen zur Selbstreflexion bei; Niklas Luhmann = „Negation ist keine Vernichtung, sondern ein Modus der Erhaltung von Sinn“ [49].

– es geht nicht um Destruktion, sondern negative Geschichtstheorie will zunächst Ungreifbarkeit des Gegenstands hervorheben; es wird uns nicht gelingen, Geschichte jemals befriedigend positiv zu fassen; auch „Vetorecht der Quellen“ (Reinhart Koselleck) ist nichts anderes als Element einer solchen negativen Geschichtstheorie; drückt nur aus, was man nicht tun darf; Quelle enthält kein positives Plädoyer, wie wir Geschichte zu schreiben haben; bei Beobachtung von Historischem geraten wir in durchaus bekannte Unschärferelation; unabhängig davon, auf welcher Position wir uns befinden, das Beobachtete entgleitet uns beständig [50 f.]; für Geschichtstheorie wäre es nicht unangemessen, sich im paradoxalen Zwischenraum zwischen einem Versuch der Bestimmung von Geschichte und Scheitern an dieser Mammutaufgabe einzurichten [51]; wenn „Geschichte“ nicht zur Verfügung steht, bedeutet das nicht im Umkehrschluss, historische Anstrengungen zur Chimäre zu erklären?; es kann nicht darum gehen, einer Seite der Relation den Vorzug zu geben, sondern die Relation selbst zu kultivieren [52]; Beobachtung der Relationen, die zwischen den Zeiten etabliert werden, lässt sich als Positivum einer negativen Geschichtstheorie bestimmen; man muss sich den Effekten zuwenden, die ein solches Modell von Geschichte hinterlassen hat, und zwar in den Weisen, wie sich Kollektive auf abwesende Zeiten beziehen [52 f.].

– allein das Vorhaben, einen Sinn in der Geschichte entdecken zu wollen, pflanzt diesen bereits in das vergangene Geschehen ein [53]; Frage ist, ob es einen Entwurf des Historischen geben kann, der ohne präformierten Sinn auskommt; es geht mit Theodor W. Adorno darum, die „Geschichte“ zu begreifen, aber zu begreifen als ein gleichwohl Sinnloses; Vergangenheit bleibt für Gegenwart immer unbegreiflich; Ereignisse wie der 11. September 2001 zeigen von der Hilflosigkeit, ein Geschehen in eine stringente Erzählung einordnen und ihm eine bestimmte Bedeutung zuordnen zu können [54]; Phänomen der Unbegreiflichkeit des Historischen kann sich aber auch auf ferne Perioden beziehen; Nicholas Henshalls „The Myth of Absolutism“ (1992) sorgte dafür, dass sich Epoche, die über 200 Jahre zum selbstverständlichen Rüstzeug historischen Wissens gehörte, in die Luft aufgelöst hat; geschichtswissenschaftliche Debatte seither damit beschäftigt, begriffliche Sinnhaftigkeit für einen Zeitraum europäischer Geschichte wiederherzustellen, der früher einmal „Absolutismus“ hieß; Negativität des Historischen kein Defizit; es handelt sich vielmehr darum, dass einerseits die Vergangenheit vergangen und andererseits jede Vorstellung von „Geschichte“ immer schon zu überdimensioniert ist, um positiv erfasst werden zu können; zu bewundern ist vielmehr der Umstand, dass und wie diverse Kulturen es seit geraumer Zeit schaffen, über die Zeit hinweg so etwas wie „eigene Geschichte“ zu bewahren; Unverfügbarkeit des Historischen verweist auf dessen eigene Historizität; Helmuth Plessner = alles unterliegt einem grundlegenden Geschichtsverdacht [54 f.]; zeitliche Imprägnierung von allem und jedem [55].

Also: Geschichtstheorie ist unmöglich, weil ihr Gegenstand – Geschichte oder, wie Landwehr im weiteren Verlauf seiner Analyse präzisieren wird, das Historische – nicht zu fassen ist und daher nur in seiner Verneinung bestimmt werden kann. Dagegen steht die eigentümliche Sicherheit, mit der sich abendländische Kulturen der Geschichte immer schon gewiss sind. Und eine ihrer trügerischen Gewissheiten, um deren Zerstörung es Landwehr geht, ist der Sinn, den die Geschichte in den Augen der allermeisten, die sich mit ihr beschäftigen, haben muss. Dagegen setzt Landwehr die„Negativität des Historischen“, in Sachen „Sinn“ konkretisierbar als ein Begreifen und Darstellen der Geschichte als etwas Sinnlosem. Das erinnert an das Diktum Theodor Lessings (1921), wonach Geschichte in der Sinngebung des Sinnlosen besteht.

Negation, das ist die grundlegende methodische Operation, die Landwehr in seinem gesamten Buch vornimmt. Er negiert alle Versuche, den Gegenstand des Historischen zu bestimmen, und er dekliniert dieses Verfahren für zentrale Konzepte und Begriffe der Geschichtswissenschaft durch. Er präsentiert jene Negation, dies ist eine veritable Paradoxie, als eine positive Methodik, die es gestatte, den seit mehr als 200 Jahren ungelösten Problemen der Geschichtsschreibung Herr zu werden (dass diese ungelösten Probleme einen immensen Nutzen für die Geschichtswissenschaft geschaffen haben, indem sie deren Produktivität erst stimulierten, das verschweigt er uns, aber ich hege keinen Zweifel, dass er es weiß). Landwehr lässt sich darauf ein, eine „Negativsprache“ (grundlegend Baecker 2016: 78-114) zu konstituieren und diese für die Geschichtswissenschaft fruchtbar zu machen. Die klassische alteuropäische Ontologie kennt nur Positivsprachen und verwendet das „Nein“ bloß zur Bezeichnung eines Irrtums. Die Auswahl von Gegenständen, Theorien und Methoden ist aber, wie die Wissenschaftstheorie eigentlich schon lange weiß, nur im Rahmen der Negation anderer Möglichkeiten denkbar. Und Landwehr zeigt an vielen Stellen seines Buches, was negiert, verdrängt, ausgeschlossen wird und was dadurch verlorengeht. Er versucht, sowohl den Vorgang des Negierens wie die negierten Aspekte in die Geschichtstheorie zurückzuholen und für die historiografische Praxis fruchtbar werden zu lassen.

Landwehrs Essay „Die anwesende Abwesenheit der Vergangenheit“ führt die Negativsprache in die Geschichtstheorie ein, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Entweder wird dieses Problem die nächsten Generationen von Historikern beschäftigen, oder es wird für die historiografische Praxis nachgerade folgenlos bleiben, weil sich eine Erörterung nicht mit dem heiligen Gral der Geschichtswissenschaft verträgt: ihrer angeblichen Orientierungsfunktion. Diese liegt immer noch unhinterfragt dem geschichtswissenschaftlichen Feld (wenn nicht dem gesellschaftlichen Gebrauch von Wissen generell) zugrunde. Oder, wie es Jörn Rüsen in seiner „Historik“ unter dem Rubrum „Lebensdienlichkeit der Erkenntnis“ formuliert hat: „Die Wissenschaft dient dem Leben, indem sie diesen Gebrauchswert mit den von ihr zu erbringenden Geltungsansprüchen versieht […]. Ihre kulturpraktische Aufgabe besteht darin, ein zu Orientierungszwecken brauchbares Wissen zu liefern, das einer kritischen Überprüfung seines empirischen Gehalts, seiner theoretischen Konsistenz und Erklärungskraft und seiner normativen Implikationen und deren Ausrichtungen standhält“ (Rüsen 2013: 247). Landwehr verneint all dies kategorisch. Die Geschichtsschreibung hat keine Funktion. Sie erschöpft sich in Iterabilität und Rekursivität und schafft mittels ihrer Operationen Eigenwerte – eben das, was Landwehr als das Historische gilt.

Referenzen

Baecker, Dirk: Wozu Theorie? Aufsätze, Suhrkamp: Berlin 2016

Eco, Umberto: Zehn Arten, vom Mittelalter zu träumen, in: ders.: Über Spiegel und andere Phänomene, 8. Aufl., dtv: München 2011, S. 111-126 [ursprgl. erschienen: 1990]

Kracauer, Siegfried: Geschichte – Vor den letzten Dingen, hg. v. Ingrid Belke. Unter Mitarbeit v. Sabine Biebl, Suhrkamp: Frankfurt am Main 2009

Landwehr, Achim: Die anwesende Abwesenheit der Vergangenheit. Essay zur Geschichtstheorie, S. Fischer Verlag: Frankfurt am Main 2016

Lessing, Theodor: Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen, 3., unveränd. Aufl., C.H. Becksche Verlagsbuchhandlung: München 1921 [ursprgl. erschienen: 1919]

Rüsen, Jörn: Historik. Theorie der Geschichtswissenschaft, Böhlau Verlag: Köln/Weimar/Wien 2013

Shryane, Jennifer: Evading do-re-mi: Destruction and utopia: A study of Einstürzende Neubauten, PhD thesis, University of Liverpool 2009 [https://chesterrep.openrepository.com/cdr/bitstream/10034/118073/34/jennifer+shryane.pdf; letzter Zugriff: 7. April 2017]